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Gigaliner werden auch in Deutschland deutlich abgelehnt

Fast drei Viertel der Deutschen sind gegen einen Einsatz von Riesen-Lkw auf deutschen Straßen. Österreich bleibt richtigerweise bei seiner ablehnenden Haltung.


Der Verband der Bahnindustrie hat wiederholt die möglicherweise drohende Einführung der sog. "Gigaliner" ("Riesen-Lkw") als verkehrspolitische Fehlentwicklung, die u.a. zu einer Rückverlagerung von Güterverkehr von der Schiene auf die Straße führen würde, eindeutig abgelehnt.

 

Auch der neue österreichische Verkehrsminister Jörg Leichtfried hat in seiner Zeit als Chefverhandler des EU-Parlaments zum Thema Gigaliner bereits diese Haltung vertreten und wird Österreichs bisher verfolgte Linie in dieser wichtigen Frage auch weiterhin vertreten.  

 

 

Die deutsche Allianz pro Schiene meldet aktuell (Berlin, den 13. Juli 2016):

 

Fast drei Viertel der Deutschen sind gegen einen Einsatz von Riesen-Lkw auf deutschen Straßen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag der Allianz pro Schiene, des Automobil-Clubs Verkehr (ACV) und des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) ergeben.

 

 Insgesamt sprachen sich 72 Prozent der Befragten gegen eine Zulassung von übergroßen Lastwagen auf deutschen Straßen aus, während nur 25 Prozent dafür waren. Frauen äußerten sich deutlich häufiger ablehnend (81 Prozent dagegen) als Männer (62 Prozent gegen Riesen-Lkw). Im Bundesländervergleich waren die Bürger in Nordrhein-Westfalen noch einmal kritischer eingestellt (77 Prozent gegen Gigaliner) als der Durchschnitt der Deutschen.

 

Mehr

 

Allianz pro Schiene: www.allianz-pro-schiene.de

 

 

RCh/CP, 07.2016