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Investitionen in den Schienen-Personennahverkehr (am Beispiel Vorarlberg)

Qualitätsschub auf der Schiene: 3,2 Millionen Bahnkilometer im Jahr – 21 neue Züge für den Nahverkehr - Verkehrsministerium und Land Vorarlberg schnüren 400-Millionen-Euro-Paket für die Bahn


Der Verband der Bahnindustrie setzt sich stets für die Förderung des öffentlichen Schienen-Personennahverkehrs ein und freut sich, über eine weitere positive Entwicklung in Österreich berichten zu können.

 

 

Verkehrsministerium und Land Vorarlberg haben im Juli 2016 ein Bahnpaket in der Höhe von rund 400 Millionen Euro unterzeichnet. Mit der gemeinsamen Vereinbarung wird das Bahnangebot für die Fahrgäste ab 2019 weiter ausgebaut. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wird die Bahn in Vorarlberg jährlich mehr als 3,2 Millionen Kilometer zurücklegen. Damit werden die Züge öfter fahren, etwa der Regional-Express zwischen Bregenz und Bludenz im Stundentakt bis 20 Uhr abends. Und es wird eine direkte S-Bahn-Verbindung zwischen Lustenau und Dornbirn geben, mit stündlichen Intervallen in der Pendlerzeit.

 

Als Kern der Vereinbarung werden 21 neue Züge für den Nahverkehr angeschafft. Diese sind 100m lang und verfügen über eine moderne Ausstattung: bequeme Sitze, Steckdosen, barrierefreie Zugänge, Klimaanlage und Fahrradabstellplätze. Damit bieten sie mehr Komfort für eine höhere Anzahl an Fahrgästen. Die Transportkapazität  wird  dabei  mit  rund  2.000  Sitzplätzen  um  mehr  als  40  Prozent  steigen.  Erstmals  bestellen Verkehrsministerium und Land Vorarlberg die Leistungen im Schienenpersonenverkehr gemeinsam. Mit der Umsetzung werden die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) beauftragt.

Verkehrsminister Jörg Leichtfried betont: „Mit dem Bahnpaket für Vorarlberg sorgen wir für noch mehr Qualität auf der Schiene: mehr Züge, kürzere Fahrtdauer, mehr Sitzplätze und höherer Komfort für die Fahrgäste. Verkehrsministerium und Land Vorarlberg schaffen ein gemeinsames Angebot, das auf die Wünsche der Vorarlberger Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer punktgenau zugeschnitten ist.“

Landesrat Johannes Rauch ergänzt: „Vorarlberg macht sich auf den Weg eine neue Mobilitätskultur zu entwickeln. Von der  starken  Konzentration  auf  das  Auto  hin  zu  einer  Verknüpfung  unterschiedlicher  Mobilitätsformen:  Bus,  Bahn, Fahrrad, Carsharing wo immer es geht, das eigene Auto dort, wo nicht anders möglich. Vom Stress im Stau und bei der Parkplatzsuche, hin zu öffentlicher Mobilität mit hoher Qualität und bestem Service.“

12,3  Millionen  Fahrgäste  zählte  die  Bahn  in  Vorarlberg  im  Jahr  2015,  fast  doppelt  so  viel  wie  2007.  Die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger sind nicht nur besonders eifrige, sie zählen auch zu den zufriedensten ZugfahrerInnen in Österreich: Im vergangenen Jahr haben sie das Bahnangebot mit der Gesamtnote 1,97 beurteilt.


Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Sophie Lampl, Pressesprecherin des Bundesministers
+43 (0) 1 711 6265-8014 sophie[dot]lampl[at]bmvit[dot]gv[dot]at

Land Vorarlberg
Hannes Metzler, Büroleiter LR Rauch
+43 664 831 74 00 hannes[dot]metzler[at]vorarlberg[dot]at