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InnoTrans 2016

Starke Präsenz der österreichischen Bahnindustrieunternehmen auf der Weltleitmesse für Schienenverkehrstechnik - Weltmarktstudie zeigt stabiles Wachstum von durchschnittlich 2,6 Prozent


Vom 20. bis 23.09.2016 wurde in Berlin die Messe InnoTrans 2016 abgehalten. Diese alle zwei Jahre stattfindende Weltleitmesse für Schienenverkehrstechnik ist auch für die österreichische Bahnindustrie ein absoluter Fixpunkt.

 

Die in Österreich vertretene Bahnindustrie ist im internationalen Vergleich deutlich überproportional aktiv. Dieser Umstand fand auch in einer außerordentlich starken Präsenz auf dieser seit 1996 stets expandierenden Fachmesse seinen Niederschlag. Es waren wieder rund 100 in Österreich aktive Unternehmen der Bahnbranche auf dieser Weltleitmesse vertreten. Darunter praktisch sämtliche Mitgliedsunternehmen des Verbandes der Bahnindustrie.

 

Der Verband der Bahnindustrie war am Gemeinschaftsstand der Außenwirtschaftsorganisation der WKO auch selbst präsent und konnte zahlreiche konstruktive Gespräche am Expert´s Corner mit internationalen Gästen führen. Dabei wurde sichtbar, dass der Schienenverkehr vom urbanen Verkehr mit Straßen-, Stadt- und U-Bahnen über S- und Regionalbahnen bis zum internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehr weltweit eine allgemein anerkannte Lösung vieler Verkehrsprobleme darstellt. Auch der Güterverkehr bietet noch starke Entwicklungsmöglichkeiten.

 

World Rail Market Study 2016

 

Im Rahmen der InnoTrans wurde auch die vom Europäischen Verband der Bahnindustrie (UNIFE) beauftragte aktuelle World Rail Market Study 2016 von Roland Berger Strategy Consultants präsentiert. Die Studie dokumentiert weiteres stabiles Wachstum für Investitionen in den Schienenverkehr weltweit von durchschnittlich 2,6%. Die höchsten Steigerungsraten werden für Westeuropa mit 3,1% sowie für Afrika und den Mittleren Osten mit 3,0% erwartet.

 

Die Bahnbranche befindet sich derzeit auf dem Weg zur hochgradigen Digitalisierung in allen Teilbereichen. Das zeigt sich als durchgehender Trend von der Systemkonzeption über die Produktion und Wartung bis hin zur Betriebslenkung und Automatisierung. Weiters werden dabei auch die Schnittstellen zu den Kunden sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr optimiert.

 

Die systemimmanenten Vorteile des Schienenverkehrs können durch konsequenten Einsatz der Digitalisierung („Mobilität 4.0“) weiter ausgenützt und im Wettbewerb der Verkehrsträger auch ausgespielt werden.

 

Ansprechpartner:

Ing. Ronald Chodász

Tel.: +43/1/588 39-35

E-Mail: chodasz[at]bahnindustrie[dot]at