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Siemens AG Österreich

ÖBB und Siemens: Vertragsunterzeichnung für 64 neue Cityjets


• Auftragsvolumen rund 400 Millionen Euro
• Bis 2019 insgesamt 165 Cityjet-Garnituren für die ÖBB
• Mehr Komfort für Fahrgäste und höhere Effizienz im Betrieb
• Fahrwerke kommen aus dem Siemens-Werk in Graz

Nach Entscheidung des Verkehrsministeriums und des ÖBB Aufsichtsrats unterzeichneten heute Evelyn Palla, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Personenverkehr AG, und Arnulf Wolfram, Leiter der Division Mobility der Siemens AG Österreich, den Vertrag über 64 weitere Cityjets. Die dreiteiligen Nah- und Regionalverkehrszüge vom Typ Desiro ML werden ab Februar 2018 bis Mitte 2019 ausgeliefert. Insgesamt werden somit 165 Cityjet-Garnituren im Einsatz sein. Ein guter Teil der Wertschöpfung bei der Modernisierung des ÖBB Fuhrparks wird in Österreich erbracht. Die Fahrwerke der Züge kommen aus dem Siemens-Werk in Graz, die Endfertigung der Züge erfolgt wie schon beim ersten Los in den ÖBB Werkstätten in Wien/Jedlersdorf.

„Es freut uns, dass sich die ÖBB für eine Fortsetzung der erfolgreichen Kooperation mit Siemens entschlossen haben und weitere 64 Cityjets abrufen werden. Bei unserem modernen und zuverlässigen Fahrzeug stehen die Mobilitätsbedürfnisse der ÖBB Kunden im Vordergrund. Siemens kann dadurch einen wesentlichen Beitrag leisten, den öffentlichen Verkehrs attraktiver zu machen. Wir freuen uns, dass wir die ÖBB ein weiteres Stück auf diesem Weg begleiten dürfen“, sagt Arnulf Wolfram, Leiter der Division Mobility, Siemens AG Österreich.

Evelyn Palla, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Personenverkehr AG: „Mit den neuen Zügen bringen wir mehr Komfort, mehr Qualität und vollständige Barrierefreiheit für die gesamte Elektrozug-Flotte in der Ostregion. Wir wollen noch mehr Menschen für die Bahn begeistern und sie rasch an ihr Ziel bringen.“

Barrierefreiheit und mehr Komfort
Die neu bestellten Cityjets werden als S-Bahn-Version geliefert und bieten pro Garnitur 240 Sitzplätze – das sind 30 Prozent mehr als bisher. Besonderer Wert wurde auf die Barrierefreiheit des Fahrzeugs gelegt – sei es durch breite Portale, offene und ruhige Übergänge oder stärkere Farbkontraste für Sehbehinderte. Bequeme Niederflureinstiege garantieren einen einfachen Zugang ohne Rampen auch für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen. Ebenso wurde großes Augenmerk auf den Sitzkomfort gelegt: Fahrgäste entspannen sich in komfortablen, verstellbaren Sitzen mit Armlehnen und Fußstützen. Informationen erhalten die Fahrgäste zusätzlich zu den Durchsagen über 15 Info-Monitore im Zug. Weiters verfügen die Cityjets über Steckdosen, Tische, Leselampen und Fensterrollos. Die Cityjets erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

Effizienz auf voller Linie
Die modernen Züge sorgen für einen effizienten und ressourcenschonenden Bahnbetrieb. Der Zug ist im Innen- und Außenbereich mit energieeffizienten LED-Lampen ausgestattet. Im Inneren stellen CO₂-Fühler den Besetzungsgrad des Fahrzeuges fest und sorgen so für eine optimale Steuerung der Klimaanlage. Technische Einrichtungen helfen dem Triebfahrzeugführer beim Fahren Energie zu sparen. Obwohl der Cityjet mehr Komfort für die Fahrgäste bietet, ist er im Vergleich zum Talent pro Sitzplatz um 20 Kilogramm und im Vergleich zur Baureihe 4020 um ca. 130 Kilogramm pro Sitzplatz leichter. Diese ausgereifte Bauweise ermöglicht auch eine kostensparende Instandhaltung. Der Cityjet kann zwischen den planmäßigen Werkstätten-Aufenthalten bis zu viermal weiter fahren als herkömmliche Fahrzeuge.

 

 

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12.2016/CP